NEUIGKEITEN


13. Platz beim Saisonauftakt in Gütersloh

Am heutigen Sonntag war es endlich soweit, der heiß ersehnte und nach dem Herzschlagfinale der letzten Saison auch etwas gefürchtete Beginn der neuen Saison der 2. Bundesliga Nord war da. Das erste Rennen der Saison führte das Team nach Gütersloh, wo ein Teamsprint anstand, also das fünfköpfige Team alle drei Disziplinen gemeinsam in der Gruppe absolviert: Es galt 750m zu schwimmen, 20 km zu radeln und 5 km zu laufen. Verletzungs- und Terminprobleme zwangen die Teamleitung in letzter Minute zum umdisponieren. So gingen letztendlich Lennart Grube, Olaf Geserick, Denis Weu, Georg Leidhold und Tobias Knoll an den Start. Um 11:26 erfolgte dann schließlich der Start in die Mission Klassenerhalt. Der Start des Teams verlief im Wasser zunächst etwas holprig, da das Team, das als erstes auf der Bahn gestartet war genau zum Zeitpunkt unseres Starts zu seiner letzten Wende ansetzte und sich anschließend nicht besonders klug verhielt, indem es keinen Platz machte. Blöd gelaufen, egal, weiter. Georg und Tobi schwammen das Team routiniert am Konkurrenten vorbei und die im Vorhinein festgelegte Taktik und Zeitvorgabe konnte eingehalten werden und brachte dem Team die schnellste Schwimmzeit ein. Auch der erste Wechsel klappte ohne Probleme. Die erste Runde auf dem Rad verlief problemlos, es konnte ein Schnitt von 41 km/h gefahren werden, was im Vergleich zum letzten Jahr eine deutliche Steigerung bedeutete (39,2 km/h). Leider erwischte Tobi kurz nach der Hälfte einen Platten und Neuzugang Georg musste einen Großteil der Führungsarbeit leisten. So kam das nun nur noch aus Georg, Lennart, Dennis und Olaf bestehende Team zum 2. Wechsel. Nun hieß es für die Jungs nochmal alles raushauen. Allerdings musste Georg seiner starken Radleistung Tribut zollen. Hier erwiesen sich nun die anderen Jungs als sichere Bank. Betreuer Martin Binger und der ausgeschiedene Tobias Knoll schrien die Jungs nach Kräften an! Es ging auf die letzten Meter, die Jungs holten noch einmal alles aus sich raus, allen war klar, dass es eine ganz enge Kiste werden würde. So lief das Team mit letzten Kräften ins Ziel. Nachdem das Team wieder etwas zu Atem gekommen war, begann das bangen, wieviel war die heutige Leistung wert gewesen? Letztendlich wurde es, wie erwartet, ganz knapp: Am Ende wurde das Team mit dem 13. Platz belohnt, Platz 12 war nur hundertstel entfernt, die Top 10 nicht einmal zehn Sekunden. Insgesamt hat sich das Team, im Vergleich zum letzten Jahr deutlich steigern können und konnte sich so eine deutlich bessere Ausgangsposition für die kommenden Aufgaben verschaffen. Nichtsdestotrotz braucht das Team auch in den folgenden Rennen eure Unterstützung, um die Mission Klassenerhalt zu erfüllen!

TriTeam triZack Rostock auch 2016 in der 2. Triathlonbundesliga!

Mit dem 14. Platz im Abschlussrennen in Grimma konnten wir uns den 15. Platz in der Gesamttabelle sichern und sind somit 2016 weiterhin in der 2. Bundesliga!

Die Situation vor dem letzten Rennen in Grimma konnte kaum spannender sein. Mit 33 Punkten lagen wir auf dem 14. Tabellenrang mit nur 2 Punkten Abstand auf den 12. Platz, doch genauso trennten uns nur 2 Punkte vom ersten Abstiegsrang. Mit dieser Situation im Hinterkopf ging es für Moritz Stader, Christian Nitschke, Dennis Kruse, Tom Richer, Betreuer Martin Schütt und mich (Dennis Weu) in die kleine beschauliche Stadt an der Mulde! Eigentlich ein schöner Ort um vom Alltagsleben im Urlaub zu entschleunigen. Für uns hieß es hingegen: beschleunigen! In einem einzigartigem Rennformat sollte das Finale stattfinden. Ein Wettkampf ist für Triathleten sowieso zu wenig, daher gab es die Entscheidung in zwei Rennen! Am Sonntagvormittag stand zunächst ein Prolog von 12,75km Radfahren auf dem hügeligen und verwinkeltem Stadtkurs und 3,75km im Viereck über die Kopfsteinpflasterinnenstadt für uns an! Mit den Abständen von diesem Prolog ging es dann am Nachmittag auf eine Sprintdistanz von 750m – 20km – 5km.

Nun aber zum Anfang. Es ist Sonntag um kurz vor 06:00 Uhr und unsere Wecker klingeln in einer beschaulichen Unterkunft knapp 10 Kilometer vom Wettkampfgeschehen entfernt. Das Frühstück kann vor dem Wettkampf leider nicht so genossen werden wie man es gerne würde, dennoch wurden die Speicher für den langen Tag aufgefüllt und unwesentlich später ging es samt Gepäck im Auto zum Ort des Geschehens: Grimma, der Marktplatz! Fahrräder fertig machen, aufpumpen, Startnummern ankleben, Strecke erneut abfahren und warm machen. Für den Prolog stand unsere Startreihenfolge fest: Dennis Kruse, Moritz Stader, Tom Richter, ich und dann Christian Nitschke. Diese Reihenfolge kam nicht durch Zufall zur Stande sondern war natürlich bereits taktisch ausgerichtet. Beim Prolog gingen in 15 Sekunden Abständen zunächst von jedem Team der erste Sportler, dann von jedem Team der zweite Sportler und dem Schema folgend bis zum letzten Sportler jedes Teams die Athleten auf die Strecke. Der Rundkurs, der zweimal zu fahren war, ließ also vermuten, dass sowohl der erste und letzte Athlet von uns mindestens eine der zwei Runden alleine fahren würde. Daher an diesen Positionen unsere Stärksten Radfahrer Dennis K. und Christian. Für unsere schwächeren Radfahrer, aber guten Läufer, die Mittelpositionen um bereits möglichst früh eine Gruppe zu erwischen. Das dies die richtige Entscheidung war zeigte sich an den Ergebnislisten des Prologs. Dennis Kruse fuhr eine Runde alleine und Christian sogar beide Runden! Mit ihrer Radstärke konnten sie aber immer noch eine gute Radzeit sichern und verloren hier nicht an Boden. Unsere Schwächeren Radfahrer, inklusive mir, profitierten davon, dass wir alle sehr früh eine Gruppe erwischten. So hatten wir am Ende mehr oder weniger die gleichen Radzeiten. In einem Einzelzeitfahren hätte das bei weitem nicht so ausgesehen! Gute Laufresultate sicherten uns den Kontakt nach vorne, auch wenn die Platzierungen mit dem 43. (Moritz), 49. (Dennis K.), 50. (ich), 60. (Christian), 69. (Tom) nicht berauschend ausschauten. Es musste noch einiges aufgeholt werden im Sprintrennen und das vor allem im Schwimmen! Denn das ist bekanntlich unsere Paradedisziplin. Die Abstände waren nach dem Prolog brutal klein! Nach fast 33min Wettkampfzeit trennten den 20. Platz vom 55. Platz gerademal 30 Sekunden! Hier ging es also nicht im Sekundentakt, sondern noch schneller zur Sache! Ein Indiz dafür, dass dieses Jahr die Liga einen Leistungssprung erlebte: 2014 hatte der 40. Platz noch 2 Minuten Abstand. Diesmal startete man mit diesem Abstand als 60. ins Rennen! Es ist schön diese Entwicklung im Triathlonsport seit seiner Jugend an zusehen! Es kommen immer mehr junge flinke Arme und Beine nach oben und es wird tendenziell bestimmt nicht einfacher! ;-)

Nach einer kurzen Erholungsphase mit einem kleinen Mittagssnack im Schatten ging es dann an die Vorbereitungen für den Sprint. Ein direktes Konkurrenzteam mussten wir im Sprintrennen noch überholen um weiterhin in der Liga zu bleiben! Das wussten wir und dementsprechend motiviert mit dem Schwimmen viele Positionen gut zu machen ging es in den Vorstartbereich. Moritz sollte unser erster Starter sein. Mit 1:36min Abstand zum Führenden (übrigens der Deutsche Meister Duathlon Elite). Dennis K. und ich folgten mit 1:39min und 1:40min Abstand – ja drei Sekunden zu Moritz, aber sechs Plätze Unterschied! Auch nur mit 2:00min und knapp dahinter sollten Christian und Tom die Strecke in Angriff nehmen. Pünktlich 13:00 Uhr der Start! Für uns etwas später, aber nicht minder schnell! Es mussten Positionen gut gemacht werden – jetzt! Volle Kanne ging es ohne Neo in der eigentlich gar nicht so warmen Mulde zur Sache! Platz um Platz holten Moritz und Ich auf. Genauso Tom! Dennis und Christian konnten ihren Platz halten! Nach 750m entstieg ich als erstes vom Team dem Wasser als 26. des Feldes. Gefolgt von Moritz, Dennis, Tom und Christian. Jetzt irgendwie das Radfahren überleben. Für mich persönlich, als schwächerer Radfahrer im Vergleich zu den Radraketen, eine wenig spaßige Angelegenheit! Gemeinsam mit vier Athleten ging es auf die Verfolgung der vorderen Gruppen – alle von den dreien hatten wesentlich niedrigere Startnummern als ich. Warum das so war erlebte ich dann sogleich. Alle drei drückten in ihre Pedalen und wenig später konnte ich das Tempo nicht mehr halten (vielleicht war das Schwimmen doch zu hart?). Kurz versuchen im eigenen Tempo zu regenerieren. Bisher hatte ich keinen Überblick wo meine Teamkollegen sind. Dementsprechend schaute ich mich mal um – ich war ja alleine. Die nächste Gruppe holte mich ein und ich gab alles um diesmal das Tempo zu halten. Das war sogar noch höher als in der vorherigen Gruppe, doch die paar Meter alleine haben wohl geholfen Luft zu schnappen. Ich konnte, wenn auch am Ende der Gruppe, mithalten. Es dauerte nicht lange und wir hatten sogar meinen einstiegen Mitstreiter wieder eingeholt. An der Wende konnte ich mir einen Überblick über unsere Teamsituation verschaffen. Sofern man meiner Auffassungsgabe in dieser Situation noch trauen konnte befand sich Moritz in der Gruppe hinter mir. Dennis K. kurz dahinter auf alleiniger Aufholjagd. Tom leider alleine auf sich gestellt und Christian leider weiter dahinter mit zwei Athleten am Hinterrad von Teams, die wir schlagen müssen, was ihm zum “ausbremsen” zwang. Dann wieder: Hügel rauf, Hügel runter, rechts, links, rechts, rechts, links, links und dann Ende im Gelände. Der Hügel und die Kurven waren für mich das einfachste – hier kamen meine Stärken (leicht wie ein Floh) zur Geltung und auch Kurven fahre ich eher schneller als die Meisten! Nur leider kam danach ein Drückerstück, windanfällig und leicht bergauf. Genau das was ich nicht gebrauchen kann. Somit war meine Reise in dieser Gruppe auch vorbei. Wieder regenerieren, eigenes Tempo weiterfahren, die nächste Gruppe kommt bestimmt. Viel Hoffnung diese Gruppe dann halten zu können hat man übrigens nicht, denn diese holte ebenfalls auf meine bisherige Gruppe auf, war somit noch schneller unterwegs. Doch vielleicht reicht es. Schließlich waren es nur noch 1 1/2 Runden. Eingeholt – von Moritz und Dennis. Das stimmte mich schon mal positiv. Schließlich waren damit die beiden auf dem Vormarsch. Auch ging es wieder gleich den Hügel rauf, runter, rechts, links, rechts, rechts, links, links. Da hielt ich mit! Gleich Stelle, gleiche Situation. Das Hinterrad von Moritz, der ebenfalls am Ende der Gruppe hing, entfernte sich Meter um Meter. Seine Rufe, seine Anfeuerungen halfen nicht. Ich war wieder raus gefallen. Noch eine dreiviertel Runden zu fahren. Die nächste Gruppe hielt ich dann bis zum Schluss der Radstrecke, zum Glück. Moritz und Dennis Gruppe holte sogar alle meine bisherigen Mitstreiter auf dieser Radstrecke ein und noch eine Gruppe davor. Somit war von dem 20 bis zum 50. Platz alles möglich! Ich machte mich als 50. auf die Laufstrecke und konnte mit meinem Abstand auf die große Gruppe nicht mehr viel ausrichten. Moritz und Dennis kämpften um jeden Platz! Das Radfahren war aber auch hier nicht spurlos an ihnen vorbei gegangen. Mit dem 36. Platz rettet sich Moritz ins Ziel. Auf dem 42. Platz Dennis. Ich werde angefressen 51., Tom 67. und Christian konnte die beiden direkten Konkurrenten aus Uerdingen und Münster auf der Laufstrecke distanzieren und somit wertvolle Punkte “klauen”. Ich persönlich war im Ziel davon überzeugt, dass Ziel verfehlt zu haben. Zu schlecht war einfach auch meine eigene Leistung. Unsere Supporter – Stephan, Julian, Janine, Martin, Jannis und meine Eltern – rechneten jedoch die mitgezählten Platzierungen zusammen und verfielen erstmals in verhaltene Freude! Nach unserer inoffiziellen Rechnung würde es knapp reichen! Uerdingen hatte ebenfalls gepatzt. Müsste 3 Plätze vor uns landen um uns zu überholen. Nach unserer Rechnung sind sie jedoch mit zwei Platzziffern mehr sogar hinter uns gelandet! Nun also warten auf das offizielle Ergebnis! Lange Minuten. Nicht nur für uns, auch für alle Supporter und die anderen Teams! Dann das Ergebnis: Es hat tatsächlich gereicht! Auch wenn das heutige Tagesergebnis mit dem 14. Platz nicht überzeugend war, so hat es gereicht die Liga zu halten! Das die Liga mal wieder sehr eng ist zeigt die Tageswertung. Lediglich 20 Platzziffern trennen uns von dem 10. Platz! Eine auf den 13. Platz, Zwei auf den 15. Platz…

Wir sind stolz auch 2016 ein Teil der 2. Bundesliga Nord im Triathlon zu sein! Die zwei Neunten Plätze in Eutin und Carolinensiel zeigen uns, dass wir durchaus in der Lage sind einen guten Mittelfeldplatz in dieser Liga zu erreichen! Im nächsten Jahr gilt es also bereits beim Saisonstart zu zeigen, was in uns steckt! Wir möchten auf diesem Weg allen danken, die uns unterstützen! Unsere Sponsoren: Bike Market, Stadtwerke Rostock, Möbel Wikinger und Warnowtunnel! Unsere Trainer: Christian Nitschke und Jannis Dammann! Unsere Betreuer: Michael Fischer und Martin Schütt! Gleichzeitig allen die uns im Training begleiten, pushen, aufbauen und teilweise an unsere Grenze bringen (danke Raelert-Brothers! ;-)) und natürlich unseren Unterstützern an der Strecke und zu Hause die uns nach vorne schreien und stets die Daumen drücken!

Unsere Athleten in der 2. Bundesliga waren dieses Jahr:
- Stephan Reis (Buschhütten)
- Julian Berndt (Carolinensiel)
- Lennart Grube (Eutin)
- Dennis Kruse (Grimma)
- Christian Nitschke (Grimma)
- Olaf Geserick (Gütersloh, Eutin, Carolinensiel)
- Tom Richter (Buschhütten, Gütersloh, Grimma)
- Martin Binger (Buschhütten, Gütersloh, Eutin, Carolinensiel)
- Moritz Stader (Buschhütten, Gütersloh, Eutin, Carolinensiel, Grimma)
- Dennis Weu (Buschhütten, Gütersloh, Eutin, Carolinensiel, Grimma)

9. Platz in Carolinensiel beim vierten Rennen der 2. Bundesliga Nord

Nach dem 9. Platz in Eutin über die olympische Distanz sollte der Aufwärtstrend beim vierten Rennen in Carolinensiel fortgeführt werden. Die Besonderheit der Sprintdistanz: Der Startschuss fiel bereits am Samstag, doch erst um 20:00 Uhr. Über die Sprintdistanz wollten Moritz Stader, Olaf Geserick, Martin Binger, Julian Berndt und Dennis Weu eine weitere Verbesserung in der Tabelle erreichen.

Die Anfahrt am Samstag erfolgte ruhig und komplett ohne Stau, sodass wir etwas überpünktlich um kurz vor 14:00 Uhr im Urlaubsort Carolinensiel einparkten. Die unerwartete Zeit nutzten wir sinnvoll, guckten uns die Strecke an und ließen noch ein kleines Mittag beim Italiener folgen, bevor es in unser Hotel ging. Hier konnten wir uns noch ein bisschen abkühlen, denn 35 Grad Lufttemperatur machten das draußen sein nicht wirklich erträglich.

Die Wassertemperatur von 27,1 Grad bedeutete Neoprenverbot für den Wettkampf und versprach eher wenig Abkühlung in der ersten Disziplin. Pünktlich fiel der Startschuss um 20.00 Uhr durch ein Nebelhorn und Moritz, Martin und Dennis machten vom Start an Druck! Nach 750m in der fast gerade verlaufenen Harle stieg Dennis als bester Rostocker und insgesamt Sechster aus dem Wasser! Moritz, Martin und Olaf folgten circa 15 Sekunden hinter ihm. Durch die enge Wechselzone und den schlechten Wechselplatz um ein paar Sekunden benachteiligt schaffte Dennis noch gerade den Sprung in die Spitzengruppe in der auf der ersten Runde ordentlich gekreiselt wurde. In der Verfolgergruppe fanden sich Olaf und Moritz wieder. Martin hatte zu Beginn der Radstrecke ein paar Probleme und fiel eine Gruppe zurück. Julian kam leider ziemlich weit hinten aus dem Wasser und machte sich mit drei Begleitern auf die Verfolgung. Nach knapp einer Runde, somit 10km, war die Motivation in der Spitzengruppe raus und die Verfolger konnte den Rückstand aufholen. Somit ging es für Dennis, Olaf und Moritz gemeinsam in die letzte Radrunde. Auf dieser konnte zum Glück noch die Gruppe um Martin aufschließen und so stiegen wir allesamt in der 50-köpfigen Spitzengruppe ab. Martin und Dennis sicherten sich durch einen guten Wechsel wertvolle Sekunden. Moritz und Olaf mussten leider von ein bisschen weiter hinten die Verfolgung aufnehmen.
Mit 15:43min für die abschließenden 4,9km (oder doch eher 4,8 ;-)) sicherte sich Dennis den 21. Platz unter den 90 Startern. Moritz lief mit einer 16:02min auf den 34. Platz, Olaf auf den 46. und Martin auf den 57. Platz. Julian sicherte, nach dem alle vier Athleten auf der Laufstrecke angelangt waren, das Teamergebnis mit einem 74. Platz in seinem Bundesligadebüt ab.

In der Tageswertung belegten wir erneut den 9. Platz. Da sich das hinter uns platzierte Team TriFinish Münster II mit einem 5. Platz sehr stark zurückmeldete sind wir nun gleich platziert auf dem 15. Platz mit 33 Punkten, haben uns aber gleichzeitig deutlich an die vor uns liegenden Teams heran geschoben. Mit 34 Punkten liegen direkt vor uns mit Essen & Uerdingen gleich zwei Teams. Aachen hat 35 Punkte. Somit kommt alles es auf das Abschneiden beim letzten Wettkampf in Grimma am kommenden Sonntag an!

9. Platz beim dritten Rennen der 2. Bundesliga

Unser Joker Lennart Grube glänzt mit dem 21. Platz

Die Vorzeichen für das dritte Rennen der Saison in Eutin waren nicht positiv, denn nach dem 15. Platz in Buschhütten und dem 18. Platz in Gütersloh lagen wir in der Tabelle auf dem 16. Platz. Die Hiobsbotschaft: Unser Teamchef und Kapitän Stephan Reis wird krankheitsbedingt für die restliche Saison ausfallen!
Daher wurde kurzerhand Lennart Grube aus unserer Regionalliga Mannschaft zwei Wochen vor Eutin zum Starter berufen. Ebenfalls im Aufgebot für die olympische Distanz in Eutin waren: Martin Binger, Moritz Stader, Olaf Geserick und Dennis Weu.

Bereits um 08:30 Uhr ging es auf die 750m Runde im Kleinen Eutiner See die zwei Mal zu schwimmen war. Die Wassertemperatur von 16,9 Grad sorgte für ein Schwimmen mit Neoprenanzug – kalt war es trotzdem. Nach der Schwimmstrecke dann der erste Zwischenstand: Dennis, Martin und Moritz kamen zwischen Platz 13 bis 20 aus dem Wasser und alle drei trennten nur 7 Sekunden! Es sollte eng werden auf der 10km Radrunde mit 3 Wendepunkten.
Nach der ersten von vier Radrunden fanden sich unsere drei schnellsten Schwimmer in der Spitzengruppe wieder mit knapp 50 Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe in der Olaf Geserick und Lennart Grube fuhren! Diese Verfolgergruppe konnte nach knapp 25km auf die Spitzengruppe aufschließen und es gab nun ein 70 Fahrer großes Führungsfeld. Jetzt hieß es im Windschatten ausruhen, sich nach vorne kämpfen und an den Wendepunkten nicht rausfallen! Martin, Lennart, Moritz und Olaf geling das recht gut und nach 40km stiegen die 4 im vorderen Teil der großen Gruppe ab. Dennis musste sich während des Radfahrens leider mehrfach übergeben und konnte somit nur im hinteren Teil der Gruppe absteigen was zu einem Abstand von 35sek zu den Führenden führte.

Die abschließenden 10km führten auf einer 3,3km Runde drei mal um den Kleinen Eutiner See. Nachdem sich Martin beim Schwimmen und Rad unter den Top 12 halten konnte musste er nun leider ein bisschen federn lassen und fiel während der Laufstrecke Platz um Platz zurück! Kämpfte aber bis zum Ende und nahm mit seinem 60. Rang dem ein oder anderem Teams noch einen Platz weg!
Deutlich besser lief es für Lennart, Moritz, Olaf und Dennis. Lennart konnte bereits weit vorne vom Rad absteigen um mit einer 33:55min für die 10km den 21. Platz sichern! Lediglich 30 Sekunden langsamer als Lennart lief Dennis und Moritz lief mit einer 34:38min eine ebenfalls eine super Zeit! Bedingt durch den schlechten Wechsel von Dennis kamen beide zeitgleich als 35. (Moritz) und 36. (Dennis) ins Ziel, dabei konnten sie sich im Sprint gegen einen Hannoveraner durchsetzen und den für die Tageswertung entscheidenen Punkt sichern! Olaf Geserick konnte mit einer 35:19min über den abschließenden Lauf den 46. Platz verteidigen!

In der Tageswertung bei diesem sehr engen Mittelfeld bedeutet dies der 9. Platz mit der Platzziffer 138. Nur eine Platzziffer hinter uns das Solamento Team aus Essen (der entscheidene Punkt aus dem Zielsprint ;-))! Auf den 8. Platz kam das Team aus Itzehoe mit 127 Punkten.
Die Teams die mit uns um den Klassenerhalt kämpfen konnten wir bei diesem Rennen allesamt hinter uns lassen. Auf die bis dahin mit uns gleichplatzierten Teams PSV Bonn und TriTeam Hagen haben wir nun 4 bzw. 5 Punkte Vorsprung. Mondi TriFinish Münster II haben wir überholt und liegen dort ebenfalls 4 Punkte vor.

Wir bedanken uns bei unseren zahlreichen Supportern die nach Eutin gefahren sind um uns an der Strecke nach vorne zu pushen! Ihr seid super!

 

Sommerlicher Regionalligaauftakt in Hamburg Vierlanden

Traditionell findet der Regionalligaauftakt Anfang Juni beim zweitgrößten Triathlon in Hamburg statt. Nach der sehr erfolgreichen letztjährigen Saison als Norddeutscher Mannschaftsmeister und den daraus resultierenden Aufstieg in die 2. Triathlonbundesliga hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert. Einige Athleten aus der Vorsaison sind geblieben und einige neue Athleten, die in diesem Jahr ihre ersten olympische Distanz absolvieren sind dazu gestoßen. Die fünf Athleten ,die bei diesem Wettkampf den grünen Dreizack präsentiert haben, waren Dennis Kruse, Lennart Grube, Julian Berndt, Che Keller und Michael Fischer.
Nachdem sich der Sommer in diesem Jahr etwas länger Zeit gelassen hat, war er pünktlich zum Startschuss des Wettkampfes vor Ort. Der Hohendeicher See, der am Anfang der Woche noch 13° C hatte, erwärmte sich noch auf „angenehme“ 17,4°C, sodass die erste Disziplin 1500m Schwimmen auch in voller Länge stattfinden konnten. Von Anfang an ging es voll zur Sache! Volle Power und ein extrem schnelles Rennen hat schon gezeigt, dass die Regionalligasaison 2015 noch einmal härter geworden ist.
Nach 19:13 Minuten kletterte Dennis als Gesamtsiebter aus dem kühle Nass. Lennart, der seine erste olympische Distanz absolvierte, folgte eine knappe Minute später. Die anderen drei absolvierten die erste Disziplin Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Auf dem Rad ging es 10km in eine Richtung am Deich entlang bis zum Wendepunkt und dann zurück. Diese einfache Strecke musste zweimal absolviert werden. Am schnellsten absolvierte erwartungsgemäß Dennis die 40km. Am Ende blieben bei ihm die Uhr bei 59:10 Minuten stehen. Lennart zeigte ein couragiertes Rennen und konnte sich im Mittelfeld festbeißen. Julian und Che verbesserten durch ihr gutes Radfahren die Gesamtpositionen.
Nach den windigen Radfahren ging es für 10km am See entlang auf einer 2,5km Wendepunktstrecke. Dennis zeigt auch hier eine sehr gute Leistung und erreichte als gesamt 9. das Ziel. Lennart kämpfte mit der Länge der 10 km, am Ende erreichte er als 53. ins Ziel. Che ließ seiner guten Radperformance auch eine solide Laufleistung folgen und schob sich den dritten Teamplatz vor. Als letzter Athlet, der in die Wertung einging, kämpfte sich Julian gegen die Schmerzen des Laufens über den Kurs. Durch die Anfeuerungen der mitgereisten Supporter konnte er sich zum Ende des Rennens noch steigern, als 74. lief er durch den Zielbogen. Micha hat sich bei den ersten zwei Disziplinen etwas zu viel Rückstand eingehandelt, sodass er seinen beherzten Lauf nur als Streichergebnis beendet hat.
Nach langem Warten im Zielbereich bei strahlendem Sonnenschein, strahlten auch die Athleten des TriTeam als 15. Team ist ein solider Saisoneinstand gelungen.
Nicht nur beim Rennen in der Regionalliga waren Athleten des TriTeams im Einsatz. Auf der Mittteldistanz siegte Andreas Raelert vor Christian Nitschke. Thomas Winkelmann siegte über die Sprintdistanz. Unser Physio und Teambetreuer der 2. Bundesligamannschaft Martin Schütt erreichte als Gesamt 15. das Ziel. Der Arzt des Kinderduathlons Toralf Scheltz finishte auf der Mitteldistanz knapp eine Stunde nach Christian die 102km in Hamburg.
Nun heißt es die kommenden Wochen nochmal hart trainieren, um in Itzehoe beim nächsten Rennen der Regionalliga einen weiteren Schritt für eine gute Saison zu machen.
Wir danken unseren Sponsoren, ihr haltet uns den Rücken frei!

< ältere Beiträge